Angebot
Wann in eine Psychotherapie?
Psychische Belastungen können viele Formen annehmen:
Vielleicht kämpfen Sie gerade gegen depressive Verstimmung und Niedergeschlagenheit.
Vielleicht schränken Angstzustände Ihre Lebensqualität oder Ihren Alltag ein.
Vielleicht haben Sie bemerkt, dass sich bestimmte Muster – in Beziehungen, am Arbeitsplatz, in schwierigen Momenten – wiederholen, ohne dass Sie verstehen, weshalb.
Manchmal ist es auch schlicht das Gefühl, überfordert zu sein, und die Erkenntnis: «So kann es nicht weitergehen, ich benötige eine Veränderung.»
Wir bieten Ihnen einen sicheren Rahmen, um gemeinsam Ihre Themen anzugehen – in Ihrem Tempo, mit professioneller Begleitung und mit Methoden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist. Bei der therapeutischen Beziehungsgestaltung prägen Empathie, positive Wertschätzung und Authentizität unsere Grundhaltung.
Vorgehen in der Psychotherapie
Im Erstgespräch besprechen wir ausführlich Ihre aktuelle Situation und erheben wichtige Eckdaten ihres Lebens. Danach erhalten Sie eine erste Rückmeldung zu möglichen Behandlungsschritten.
Falls Sie sich für eine Therapie entscheiden, vervollständigen wir gemeinsam das Problemverständnis – bei Bedarf ergänzt durch diagnostische Hilfsmittel (Fragebögen, standardisierte Interviews). Dann definieren wir konkrete Therapieziele, wählen geeignete Methoden aus und beginnen mit der Umsetzung.
Regelmässig überprüfen wir, ob wir in Bezug auf die definierten Ziele noch auf Kurs sind oder ob eine Anpassung sinnvoll ist. Je nach Situation und Bedarf geben wir Ihnen Übungen mit auf den Weg, die Sie zwischen den Sitzungen anwenden können.
Einzelsitzungen dauern in der Regel 60 Minuten. Das Erstgespräch sowie Paar- und Familiensitzungen dauern 90 Minuten.
Unsere Methoden
-
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine der am gründlichsten erforschten Formen der Psychotherapie. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen eng miteinander verbunden sind. In der KVT lernen Sie, belastende Gedankenmuster zu erkennen und zu hinterfragen, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und Schritt für Schritt mehr Handlungsfreiheit zu gewinnen. Die Methode ist strukturiert und zielorientiert – aber immer im Dialog mit Ihnen gestaltet.
-
Schematherapie
Die Schematherapie erweitert die KVT um tiefenpsychologische und erfahrungsorientierte Elemente. Im Mittelpunkt stehen sogenannte Schemata – tief verwurzelte Muster des Denkens, Fühlens und Verhaltens, die häufig in der Kindheit entstanden sind und das Erleben im Erwachsenenleben noch immer prägen. Die Schematherapie ist besonders geeignet bei chronischen oder tiefgreifenden Themen.
-
Klärungsorientierte Gesprächs-Psychotherapie
Die klärungsorientierte Gesprächspsychotherapie legt den Fokus auf das Verstehen und Klären innerpsychischer Prozesse: Motive, Bedürfnisse, Werte und Konflikte, die das Erleben und Handeln beeinflussen. Sie ergänzt die verhaltenstherapeutischen Ansätze um eine vertiefende, erlebnisorientierte Perspektive.
-
Integrative Ansätze
Jede Therapeut:in bringt neben den oben beschriebenen Methoden auch ein individuelles, breites Fachwissen mit. Wir versuchen, Ihren Bedürfnissen nicht mit starrer Methodik, sondern mit angepasster, fachlich fundierter Therapie gerecht zu werden. Daher können auch psychodynamische, systemische, dialektisch-behaviorale und verhaltensmedizinische Elemente zum Einsatz kommen.
Häufige Anliegen
Wir begleiten Menschen mit einem breiten Spektrum an psychischen Erkrankungen und Belastungen, darunter:
Anpassungsstörungen und Depressionen
Angststörungen (z. B. soziale Angst, Panikstörung, generalisierte Angst)
Burn-out und chronische Erschöpfungszustände
Zwangsstörungen
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Autismus-Spektrum-Störung (ASS)
Traumafolgestörungen
Persönlichkeitsstörungen und zwischenmenschliche Probleme
Überforderung/Überlastung im Beruf oder im sozialen Umfeld
Lebens- und Sinnkrisen, Wunsch nach Neuorientierung
Selbstwertprobleme
Partnerschaftsprobleme und Konflikte in Beziehungen
Umgang mit Trennung oder Verlust des Partners
Belastung durch herausfordernde Gefühle (Schuld, Scham, Angst, Wut u. a.)
Wunsch nach Veränderung ungünstiger Verhaltensmuster
Schwierigkeiten mit neuen Lebensaufgaben und Rollen (z. B. Elternrolle)
ADHS-Abklärung
Wir bieten ADHS-Abklärungen gemäss geltenden wissenschaftlichen Leitlinien an. In der Regel werden 3 bis 4 Sitzungen benötigt, um die Diagnostik durchzuführen. Nebst der Erhebung der Anamnese kommen Fragebögen und Interviews zum Einsatz. Hilfreich sind zudem Fremdauskünfte, etwa der Eltern. Sie erhalten am Schluss einen Abklärungsbericht.
Die Kosten werden von der Grundversicherung übernommen, falls Sie eine Anordnung für psychologische Psychotherapie einholen.